{"product_id":"king-seiko-hi-beat-5626-7000-kaliber-5626a-suwa-seikosha-vergoldetes-gehause-mit-goldmedaillon-januar-1969-frisch-revidiert","title":"King Seiko Hi-Beat 5626-7000 – Kaliber 5626A, Suwa Seikosha – vergoldetes Gehäuse mit Goldmedaillon – Januar 1969 – frisch revidiert","description":"\u003cp dir=\"ltr\"\u003eAuf dem Gehäuseboden sitzt ein rundes Goldmedaillon mit dem Schriftzug SEIKO, darunter die Buchstaben \u003cstrong\u003eKS\u003c\/strong\u003e und das Zeichen des Suwa-Werks.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDieses Medaillon bekam nicht jede Seiko. Es war den Spitzenlinien vorbehalten und ist heute eines der ersten Dinge, nach denen Sammler auf der Rückseite einer King Seiko suchen. Bei getragenen Exemplaren ist es oft blank gerieben oder die Prägung verschwunden. Hier ist es vollständig erhalten.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3 dir=\"ltr\"\u003eKing Seiko – die Linie aus dem anderen Werk\u003c\/h3\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eSeiko unterhielt über Jahrzehnte zwei vollständig getrennte Fertigungen, die gegeneinander antraten: \u003cstrong\u003eSuwa Seikosha\u003c\/strong\u003e in der Präfektur Nagano und \u003cstrong\u003eDaini Seikosha\u003c\/strong\u003e in Tokio. Beide entwickelten eigene Werke, führten eigene Modellreihen und konkurrierten um die Spitzenposition. Die Konzernleitung förderte das ausdrücklich – wer das bessere Werk baute, bekam den Auftrag.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003e1960 stellte Suwa die erste Grand Seiko vor. Daini antwortete 1961 mit der ersten King Seiko. Was folgte, ist eine der produktivsten Rivalitäten der Uhrengeschichte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eBei der 56er-Reihe kehrten sich die Verhältnisse dann um: Das Kaliber 5626 stammt aus \u003cstrong\u003eSuwa\u003c\/strong\u003e – also aus demselben Werk, das Grand Seiko baute. Suwa lieferte damit sowohl die Grand Seiko als auch, unter dem Namen King Seiko, deren direkte Konkurrenz im eigenen Haus. Das Grand-Seiko-Kaliber 5646 und dieses King-Seiko-Kaliber 5626 teilen die Grundarchitektur; unterschieden wurden sie über Feinregulierung, Ausstattung und Endbearbeitung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eKing Seiko war deshalb nie die zweite Wahl. Sie war die günstigere Uhr mit demselben konstruktiven Fundament.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3 dir=\"ltr\"\u003e„Hi-Beat\" – was auf dem Zifferblatt steht\u003c\/h3\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDer Schriftzug \u003cem\u003eKS HI-BEAT\u003c\/em\u003e bezeichnet die hohe Schwingfrequenz des Werks: \u003cstrong\u003e28.800 Halbschwingungen pro Stunde\u003c\/strong\u003e, also acht Schwingungen der Unruh pro Sekunde.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDie Logik dahinter ist einfach. Je schneller eine Unruh schwingt, desto weniger wirken sich äußere Störungen – Stöße, Lageänderungen, Beschleunigungen beim Tragen – auf den Gang aus. Eine schnell schwingende Unruh kehrt rascher in ihren Rhythmus zurück. Der Preis ist höherer Verschleiß und ein anspruchsvollerer Aufbau, weshalb Hi-Beat-Werke zur Zeit ihrer Einführung ausschließlich in den oberen Linien verbaut wurden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eSichtbar wird das an der Sekunde: Sie läuft merklich flüssiger als bei einem Werk mit 18.000 oder 21.600 Halbschwingungen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3 dir=\"ltr\"\u003eDas Kaliber 5626A\u003c\/h3\u003e\n\u003cul dir=\"ltr\"\u003e\n\u003cli\u003e\u003cstrong\u003eAutomatik mit zusätzlichem Handaufzug\u003c\/strong\u003e\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eSekundenstopp\u003c\/strong\u003e beim Ziehen der Krone – sekundengenaues Stellen\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003e25 Steine\u003c\/strong\u003e, 28.800 Halbschwingungen pro Stunde\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eTag und Datum\u003c\/strong\u003e mit Schnellverstellung\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eTagesscheibe zweisprachig\u003c\/strong\u003e, Japanisch und Englisch\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003eGefertigt von \u003cstrong\u003eSuwa Seikosha\u003c\/strong\u003e, Japan\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDie zweisprachige Tagesscheibe folgt der japanischen Kalenderkonvention: Sonntag in Rot, Samstag in Blau. Ein Detail, das es an europäischen Uhren nicht gibt.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3 dir=\"ltr\"\u003eWerkentnahme von vorn\u003c\/h3\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDer Gehäuseboden trägt eine Anweisung, die man selten liest: \u003cstrong\u003eOPEN THRU GLASS, PUSH SET LEVER, PULL STEM.\u003c\/strong\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDas Werk wird nicht von hinten, sondern von vorn durch das abgenommene Glas entnommen. Der Zusatz richtet sich an den Uhrmacher: Der Stellhebel muss gedrückt werden, bevor sich die Aufzugswelle ziehen lässt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDer konstruktive Grund ist die Dichtigkeit. Ein Gehäuse, das nicht von hinten geöffnet wird, hat eine Schwachstelle weniger – weshalb Seiko hier auch nicht „WATER RESIST\" prägte, sondern \u003cstrong\u003e„WATERPROOF\"\u003c\/strong\u003e. Der Preis dafür war Aufwand in der Werkstatt: Bei jeder Revision liegt die Zifferblattseite frei. Genau deshalb tragen viele dieser Uhren heute Spuren unsachgemäßer Eingriffe auf dem Zifferblatt. Bei diesem Exemplar ist das nicht der Fall.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDie Materialangabe auf dem Boden lautet \u003cstrong\u003eSGP BACK ST. STEEL\u003c\/strong\u003e: SGP steht für Seikos eigenes Vergoldungsverfahren, das bei den gehobenen Linien zum Einsatz kam; die Bodenpartie besteht aus Edelstahl.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3 dir=\"ltr\"\u003eZifferblatt und Gehäuse\u003c\/h3\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDas Zifferblatt ist in einem hellen Silberton mit feiner Körnung ausgeführt, die das Licht streut statt es zu spiegeln – dadurch bleibt es in jeder Beleuchtung gut ablesbar. Die Stundenmarkierungen sind applizierte, mehrfach facettierte Goldbatons mit scharfen Kanten; bei zwölf Uhr als Doppelindex ausgeführt. Dazu schlanke goldfarbene Zeiger und eine feine Zentralsekunde.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eBeschriftet ist das Blatt sparsam: \u003cem\u003eSEIKO AUTOMATIC\u003c\/em\u003e oben, \u003cem\u003eKS HI-BEAT\u003c\/em\u003e mit dem Suwa-Zeichen unten. Das Kalenderfenster bei drei Uhr ist mit einem applizierten Goldrahmen eingefasst und zeigt Wochentag und Datum nebeneinander.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDas Gehäuse folgt der Gestaltungssprache, die Taro Tanaka bei Seiko als „Grammar of Design\" formulierte: ebene, scharf gegeneinander abgesetzte Flächen statt gerundeter Übergänge, kantig gezogene Bandanstöße, eine flach ausgeführte Lünette. Tanakas Prinzip war, dass jede Fläche das Licht in einer definierten Richtung reflektiert – was nur funktioniert, solange die Kanten stehen. Die Kantenverläufe sind hier erhalten; die Uhr wurde nicht überpoliert.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3 dir=\"ltr\"\u003eZustand\u003c\/h3\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eTechnisch einwandfrei. Die Uhr wurde im Frühjahr\/Sommer 2026 in Japan von einem Uhrmacher fachgerecht revidiert – vollständig zerlegt, gereinigt, geölt und reguliert. Automatik, Handaufzug, Sekundenstopp sowie die Schnellverstellung für Tag und Datum arbeiten einwandfrei.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDas Zifferblatt ist sehr gut erhalten: gleichmäßige Körnung, Beschriftung vollständig und scharf, applizierte Indizes fest und ohne Korrosion, der Kalenderrahmen intakt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eOffen gesagt: \u003cstrong\u003eDie Vergoldung ist an mehreren Stellen relativ stark berieben.\u003c\/strong\u003e Betroffen sind vor allem die Bandanstöße, die Gehäusekanten und die Lünettenkante; an den Hornunterseiten finden sich stellenweise grünliche Oxidationsspuren. Wer ein makelloses vergoldetes Gehäuse erwartet, ist bei dieser Uhr falsch.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDem steht gegenüber, was intakt ist: das Goldmedaillon auf dem Boden mit vollständiger Prägung, sämtliche Bodengravuren klar lesbar, die Gehäusekanten ungeschliffen und das Zifferblatt ohne Befund. Bei einer 56er King Seiko sind genau das die Punkte, die über den Sammlerwert entscheiden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDas Glas ist klar mit leichten Gebrauchsspuren. Montiert ist ein braunes Lederarmband in Krokoprägung.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3 dir=\"ltr\"\u003eDatierung\u003c\/h3\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDie Seriennummer 910441 erlaubt die Zuordnung nach dem Seiko-Schema: Die erste Ziffer bezeichnet die Endziffer des Produktionsjahres, die zweite den Monat. 9 – 1 ergibt \u003cstrong\u003eJanuar 1969\u003c\/strong\u003e. Die 56KS-Reihe war 1968 eingeführt worden; dieses Exemplar stammt also aus dem ersten vollen Produktionsjahr.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3 dir=\"ltr\"\u003eTechnische Daten\u003c\/h3\u003e\n\u003cul dir=\"ltr\"\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eMarke \/ Linie:\u003c\/strong\u003e King Seiko, Hi-Beat\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eReferenz:\u003c\/strong\u003e 5626-7000\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eSeriennummer:\u003c\/strong\u003e 910441\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eProduktionsdatum:\u003c\/strong\u003e Januar 1969\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eWerk:\u003c\/strong\u003e Seiko Kaliber 5626A, Automatik mit Handaufzug, 25 Steine, 28.800 A\/h, Sekundenstopp\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eHersteller:\u003c\/strong\u003e Suwa Seikosha, Japan\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eFunktionen:\u003c\/strong\u003e Stunden, Minuten, Zentralsekunde, Tag und Datum mit Schnellverstellung, Tagesscheibe zweisprachig (Japanisch\/Englisch)\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eGehäuse:\u003c\/strong\u003e vergoldet (SGP), Bodenpartie Edelstahl, Goldmedaillon mit KS-Signet, Werkentnahme von vorn durch das Glas\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eDurchmesser (ohne Krone):\u003c\/strong\u003e 36,1 mm\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eHöhe:\u003c\/strong\u003e 10,4 mm\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eLug-to-Lug:\u003c\/strong\u003e 41,6 mm\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eBandanstoßbreite:\u003c\/strong\u003e 18 mm\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eGewicht (inkl. Band):\u003c\/strong\u003e 44 g\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eBand:\u003c\/strong\u003e braunes Lederarmband in Krokoprägung\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eGlas:\u003c\/strong\u003e Acrylglas\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eRevision:\u003c\/strong\u003e Frühjahr\/Sommer 2026, Japan – vollständige Zerlegung, Reinigung, Ölung, Regulierung\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003ch3 dir=\"ltr\"\u003eFür wen\u003c\/h3\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eFür den Einstieg in die King-Seiko-Sammlung. Eine 56KS Hi-Beat mit erhaltenem Goldmedaillon und unberührten Gehäusekanten kostet in Stahl regelmäßig ein Vielfaches; die durchgetragene Vergoldung macht dieses Exemplar zugänglich, ohne dass technisch oder historisch etwas fehlt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eFür alle, die eine Uhr suchen, die nicht neu aussehen soll. Das Gehäuse zeigt, dass die Uhr sechsundfünfzig Jahre lang getragen wurde – und die Mechanik läuft nach der Revision so, als wäre das erst der Anfang.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eUnd für Sammler, die die Suwa-Seite der Seiko-Geschichte abbilden wollen: Dieses Werk teilt die Grundarchitektur mit dem Grand-Seiko-Kaliber 5646 aus derselben Fertigung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eMit 36,1 mm Durchmesser, 10,4 mm Höhe und 41,6 mm Horn zu Horn trägt sie sich zurückhaltend und passt auch an schmalere Handgelenke.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003e\u003cstrong\u003eGewährleistung (gebraucht)\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eEs handelt sich um einen gebrauchten Artikel. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche (gesetzliche Gewährleistung) beträgt 12 Monate ab Lieferung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003e\u003cstrong\u003eHinweis\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eDa es sich um eine Vintage-Uhr handelt, kann keine Wasserdichtigkeit zugesichert werden. Um das Uhrwerk zu schützen, sollte die Uhr nicht mit Wasser oder Feuchtigkeit in Berührung kommen.\u003c\/p\u003e","brand":"Vintage \u0026 JDM (Japan Domestic Market)","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54776625332562,"sku":"A512","price":749.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0911\/3908\/0530\/files\/C53EC70A-9944-4082-99FE-CF19564B49A4.jpg?v=1789838485","url":"https:\/\/japanese-microbrands.com\/products\/king-seiko-hi-beat-5626-7000-kaliber-5626a-suwa-seikosha-vergoldetes-gehause-mit-goldmedaillon-januar-1969-frisch-revidiert","provider":"Japanese Microbrands - Mario Lenke","version":"1.0","type":"link"}