{"product_id":"seiko-cronos-self-dater-ref-j15016e-cronos-werk-21-steine-handaufzug-daini-seikosha-1963-frisch-revidiert","title":"Seiko Cronos Self Dater – Ref. J15016E – Cronos-Werk, 21 Steine, Handaufzug – Daini Seikosha, 1963 – frisch revidiert","description":"\u003cp dir=\"ltr\"\u003e1956 stellte Seikos Suwa-Werk die Marvel vor. Zwei Jahre später antwortete das Daini-Werk mit der Cronos. Ein Jahr darauf konterte Suwa mit der Crown. Und aus dieser Kette heraus entstanden King Seiko und Grand Seiko.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDiese Uhr steht mitten in dieser Auseinandersetzung – und sie ist der Vorfahre einer der begehrtesten Seiko-Linien überhaupt.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3 dir=\"ltr\"\u003eZwei Werke, ein Konzern, ein Wettbewerb\u003c\/h3\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eSeiko unterhielt über Jahrzehnte zwei voneinander unabhängige Fertigungen: Suwa Seikosha in der Präfektur Nagano und Daini Seikosha in Tokio. Beide entwickelten eigene Werke, beide hatten eigene Modellreihen, und beide wurden von der Konzernleitung bewusst gegeneinander antreten lassen. Wer das bessere Werk baute, bekam den Auftrag.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eFür den Kunden hatte das eine schlichte Folge: Die japanische Uhrmacherei holte innerhalb von rund fünfzehn Jahren den Vorsprung der Schweizer Hersteller auf.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDie Cronos war Dainis Beitrag zur Spitzenklasse der späten 1950er-Jahre – und sie war erfolgreich genug, dass Suwa nur ein Jahr später mit der Crown nachlegen musste. Der Ausdruck „gesunder interner Wettbewerb\" ist selten so gut belegt wie an diesen beiden Baureihen.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3 dir=\"ltr\"\u003eDer Punkt, der die Cronos für Sammler interessant macht\u003c\/h3\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDas Werk dieser Uhr trägt keine Kalibernummer. Seiko vergab solche Bezeichnungen erst ab 1964; vorher liefen die Werke unter ihrem Modellnamen. Was aus diesem namenlosen Cronos-Werk wurde, ist gut dokumentiert: Es entwickelte sich zum Kaliber der ersten King Seiko, der 44KS von 1964.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eWer also eine Cronos aufzieht, bedient die unmittelbare Vorstufe der King-Seiko-Linie – jener Reihe, die heute regelmäßig das Vier- und Fünffache kostet. Für den Sammler, der die Entwicklungslinie vollständig abbilden will, ist die Cronos das fehlende Glied zwischen Marvel und King Seiko.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3 dir=\"ltr\"\u003e„Self Dater\" – als das Datum noch eine Nachricht war\u003c\/h3\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDer Schriftzug auf Zifferblatt und Gehäuseboden liest sich heute beiläufig. Anfang der 1960er-Jahre war er das nicht. Eine Datumsanzeige, die selbsttätig weiterschaltet, war in Japan ein Verkaufsargument, das eigens auf das Gehäuse graviert wurde.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eTechnisch bedeutet „Self Dater\" hier: Das Datum springt um Mitternacht, ohne dass der Träger etwas tun muss. Eine Schnellverstellung gibt es noch nicht – zum Einstellen dreht man die Zeiger über Mitternacht hinaus. Das ist beim Anlegen nach längerer Pause eine kleine Geduldsübung und gehört zum Charakter der Uhr.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3 dir=\"ltr\"\u003eZifferblatt und Gehäuse\u003c\/h3\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDas Zifferblatt ist in einem hellen Silberton mit feinem Sonnenschliff ausgeführt. Die Stundenmarkierungen sind applizierte, facettierte Goldbatons mit polierten Flanken; dazu goldfarbene Dauphine-Zeiger und eine schlanke Zentralsekunde.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDie Beschriftung ist ungewöhnlich angeordnet: Der kursive Schriftzug \u003cem\u003eSeiko Cronos \/ Self Dater\u003c\/em\u003e sitzt nicht mittig unter der Zwölf, sondern nach rechts oben versetzt, und ihm diagonal gegenüber steht in derselben Schreibschrift \u003cem\u003eDiashock 21 Jewels\u003c\/em\u003e. Diese asymmetrische Aufteilung war eine Eigenheit der Cronos-Zifferblätter und gibt dem Blatt eine Bewegung, die symmetrisch beschriftete Uhren nicht haben.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDas Datumsfenster bei drei Uhr ist von einem schmalen, bläulich schimmernden Rahmen eingefasst – ein Detail, an dem sich die Referenz gut erkennen lässt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDas vergoldete Gehäuse hat kräftig facettierte, nach unten gezogene Bandanstöße und eine schmale, abgesetzte Lünette. Mit 35,8 mm Durchmesser bei nur 10 mm Höhe und 41,8 mm Horn zu Horn bleibt die Uhr flach; die breiten 19-mm-Anstöße geben ihr am Handgelenk trotzdem Präsenz.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003e„Diashock\" bezeichnet Seikos 1956 eingeführte eigene Stoßsicherung der Unruhlagerung – die japanische Alternative zu den europäischen Systemen und in jenen Jahren ein Qualitätsversprechen, das jeder japanische Käufer einzuordnen wusste.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3 dir=\"ltr\"\u003eZustand\u003c\/h3\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eTechnisch einwandfrei. Die Uhr wurde im Frühjahr\/Sommer 2026 in Japan von einem Uhrmacher fachgerecht revidiert – vollständig zerlegt, gereinigt, geölt und reguliert. Handaufzug und Datumsschaltung arbeiten einwandfrei.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDas Zifferblatt ist sehr gut erhalten: gleichmäßiger Sonnenschliff, Beschriftung vollständig und scharf, die applizierten Indizes ohne Korrosion, der Datumsrahmen intakt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDie Vergoldung zeigt an den Hornkanten und der Lünette leichte Tragespuren. Der Gehäuseboden weist deutliche Kratz- und Polierspuren aus sechs Jahrzehnten auf; die eingravierte Modellbezeichnung samt Referenz J15016E ist vollständig und klar lesbar. Das Acrylglas wurde erneuert.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eMontiert ist ein neues Seiko-Lederarmband.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3 dir=\"ltr\"\u003eTechnische Daten\u003c\/h3\u003e\n\u003cul dir=\"ltr\"\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eMarke \/ Linie:\u003c\/strong\u003e Seiko, Cronos (Self Dater)\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eReferenz:\u003c\/strong\u003e J15016E\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eProduktionsjahr:\u003c\/strong\u003e 1963\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eWerk:\u003c\/strong\u003e Cronos-Werk ohne numerische Kaliberbezeichnung, Handaufzug, 21 Steine, Diashock-Stoßsicherung\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eHersteller:\u003c\/strong\u003e Daini Seikosha, Japan\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eFunktionen:\u003c\/strong\u003e Stunden, Minuten, Zentralsekunde, Datum (ohne Schnellverstellung)\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eGehäuse:\u003c\/strong\u003e vergoldet, Boden mit eingravierter Modellbezeichnung\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eDurchmesser (ohne Krone):\u003c\/strong\u003e 35,8 mm\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eHöhe:\u003c\/strong\u003e 10 mm\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eLug-to-Lug:\u003c\/strong\u003e 41,8 mm\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eBandanstoßbreite:\u003c\/strong\u003e 19 mm\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eGewicht (inkl. Band):\u003c\/strong\u003e 38 g\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eBand:\u003c\/strong\u003e neues Seiko-Lederarmband\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eGlas:\u003c\/strong\u003e Acrylglas \u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eRevision:\u003c\/strong\u003e Frühjahr\/Sommer 2026, Japan – vollständige Zerlegung, Reinigung, Ölung, Regulierung\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003ch3 dir=\"ltr\"\u003eFür wen\u003c\/h3\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eFür Sammler, die die Linie von der Marvel über Cronos und Crown bis zu King Seiko und Grand Seiko vollständig abbilden wollen – die Cronos ist darin das Glied, das am häufigsten fehlt. Für alle, die eine flache, klassisch gezeichnete Handaufzugsuhr mit Datum suchen, die zum Anzug ebenso passt wie zum Hemd. Und für Liebhaber der Seiko-Typografie jener Jahre: Diese Schreibschrift auf silbernem Sonnenschliff hat Seiko nach 1964 nie wieder so verwendet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eWer bereits eine Seiko Crown besitzt, bekommt hier die Gegenseite desselben Wettbewerbs.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003e\u003cstrong\u003eGewährleistung (gebraucht)\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eEs handelt sich um einen gebrauchten Artikel. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche (gesetzliche Gewährleistung) beträgt 12 Monate ab Lieferung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003e\u003cstrong\u003eHinweis\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eDa es sich um eine Vintage-Uhr handelt, kann keine Wasserdichtigkeit zugesichert werden. Um das Uhrwerk zu schützen, sollte die Uhr nicht mit Wasser oder Feuchtigkeit in Berührung kommen.\u003c\/p\u003e","brand":"Vintage \u0026 JDM (Japan Domestic Market)","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54774983655762,"sku":"A204","price":499.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0911\/3908\/0530\/files\/18672932-1E3F-41A7-A4A3-02E51DA0A1E3.jpg?v=1789827358","url":"https:\/\/japanese-microbrands.com\/products\/seiko-cronos-self-dater-ref-j15016e-cronos-werk-21-steine-handaufzug-daini-seikosha-1963-frisch-revidiert","provider":"Japanese Microbrands - Mario Lenke","version":"1.0","type":"link"}