{"product_id":"seiko-liner-diashock-23-jewels-ref-j15007e-kaliber-3140-handaufzug-golddouble-fruhe-1960er-jahre-frisch-revidiert","title":"Seiko Liner „Diashock 23 Jewels\" – Ref. J15007E – Kaliber 3140, Handaufzug – Golddoublé – frühe 1960er-Jahre – frisch revidiert","description":"\u003cdiv role=\"feed\"\u003e\n\u003cdiv role=\"article\" tabindex=\"0\"\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003e8,7 Millimeter Bauhöhe. 30 Gramm samt Band.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eWer eine Uhr sucht, die unter dem Hemdsärmel verschwindet und am Handgelenk nicht auffällt, ist bei der Seiko Liner an der richtigen Stelle. Sie wurde für genau das gebaut.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3 dir=\"ltr\"\u003eEine Baureihe von vier Jahren\u003c\/h3\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDie Liner existierte nur kurz – ungefähr von 1961 bis 1964 –, dann verschwand der Name aus dem Seiko-Programm. Sie wurde nie in großen Stückzahlen produziert und außerhalb Japans praktisch nicht verkauft. Unter Sammlern japanischer Uhren hat sie deshalb einen eigentümlichen Status: bekannt genug, um gesucht zu werden, selten genug, um kaum aufzufinden zu sein.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eIhr Zweck war eindeutig. Anfang der 1960er-Jahre lief in der Uhrenindustrie ein Wettlauf um die flachste Uhr. Seiko hatte 1960 mit der Goldfeather ein Werk von 2,45 mm Bauhöhe vorgestellt und damit international Aufmerksamkeit erregt. Die Liner führte diese Richtung weiter – weniger extrem, dafür alltagstauglich: ein flaches, hochsteiniges Handaufzugswerk in einem Gehäuse, dessen Lünette so schmal ausfällt, dass fast die gesamte Fläche Zifferblatt ist.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3 dir=\"ltr\"\u003eDas Zifferblatt\u003c\/h3\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDas silberne Blatt trägt einen feinen radialen Sonnenschliff, der bei wechselndem Licht von der Mitte nach außen wandert. Über die Fläche laufen zwei feine goldene Ringe, die das Zifferblatt in eine innere und eine äußere Zone gliedern – ein Gestaltungsmittel, das die Liner von den schlichteren Seiko-Modellen jener Jahre abhebt und ihr Tiefe gibt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDie Stundenmarkierungen sind schlanke, applizierte Goldbatons. Bei zwölf Uhr stehen \u003cstrong\u003edrei\u003c\/strong\u003e davon nebeneinander – nicht zwei, wie bei den meisten Modellen. Dieser Dreifachindex ist der einzige Orientierungspunkt, den das Zifferblatt zugesteht, und er genügt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eBeschriftet ist das Blatt mit dem kursiven Schriftzug \u003cem\u003eSeiko Liner\u003c\/em\u003e und, gegenüber, \u003cem\u003eDiashock 23 Jewels\u003c\/em\u003e, darunter ein kleines sternförmiges Zeichen. Am unteren Rand steht die werkseitige Kennung, die bei der Liner mit „LN\" beginnt. Dazu schlanke goldfarbene Dauphine-Zeiger und eine feine Zentralsekunde.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eWeil der Gehäusering so schmal ist, liest sich die Uhr auf einen Blick – aus jeder Entfernung und trotz der zurückhaltenden 36,1 mm.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3 dir=\"ltr\"\u003eDas Werk: Kaliber 3140 mit 23 Steinen\u003c\/h3\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eAngetrieben wird die Uhr vom Handaufzugskaliber 3140 mit 23 Lagersteinen und Diashock-Stoßsicherung. Diashock war Seikos 1956 eingeführte eigene Stoßsicherung für die Unruhlagerung – die japanische Antwort auf die europäischen Systeme, und ein Beleg dafür, dass Seiko in diesen Jahren konsequent alles selbst entwickelte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDreiundzwanzig Steine waren in einem Handaufzugswerk ohne Datum und ohne Automatik eine bewusst hohe Zahl. Sie bedeuten zusätzlich gelagerte Radzapfen im Räderwerk, also geringere Reibung und stabileren Gang – genau der Aufwand, den man in einer flachen Uhr treiben muss, weil dort jedes Bauteil kleiner und empfindlicher ausfällt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003ePraktisch heißt das: Die Uhr will einmal am Tag aufgezogen werden. Wer das schon einmal getan hat, kennt den Effekt – es ist eine kleine tägliche Handlung, die eine Uhr auf eine Weise zur eigenen macht, wie es eine Automatik nicht tut.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3 dir=\"ltr\"\u003eDas Gehäuse\u003c\/h3\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDer Gehäuseboden trägt die Prägung \u003cstrong\u003e„FRONT 14K GOLD FILLED\"\u003c\/strong\u003e. Das ist eine präzise Angabe und kein Marketingwort: Die Vorderseite des Gehäuses besteht aus 14-karätigem Golddoublé – einer mechanisch aufgewalzten Goldschicht, die um ein Vielfaches stärker ist als eine galvanische Vergoldung und entsprechend länger hält –, während der Boden aus Stahl gefertigt ist.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eKonstruktiv ist das sinnvoll, weil Golddoublé weich ist und ein Boden aus Stahl die Dichtfläche dauerhaft besser hält. Optisch sieht man das Ergebnis nach über sechzig Jahren: Lünette und Flanken zeigen noch einen geschlossenen, warmen Goldton, während eine einfach vergoldete Uhr desselben Alters dort längst durchgetragen wäre.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3 dir=\"ltr\"\u003eZustand\u003c\/h3\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eTechnisch einwandfrei. Die Uhr wurde im Frühjahr\/Sommer 2026 in Japan von einem Uhrmacher fachgerecht revidiert – vollständig zerlegt, gereinigt, geölt und reguliert. Handaufzug und Zentralsekunde arbeiten einwandfrei.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDas Zifferblatt ist gut erhalten: Der Sonnenschliff läuft gleichmäßig durch, die goldenen Ringe sind vollständig, Schriftzug und Kennung scharf, die applizierten Indizes fest und ohne Korrosion. Vereinzelte kleine Punkte sind bei genauem Hinsehen erkennbar, im Tragen nicht wahrnehmbar.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDas Golddoublé zeigt an den Hornspitzen und Gehäusekanten Tragespuren; an einzelnen Stellen ist die Auflage durchbrochen. Der Stahlboden weist die üblichen feinen Kratzer vom Öffnen und Tragen auf, die eingravierte Modellbezeichnung samt Referenz J15007E und Materialangabe ist vollständig lesbar. Das Glas hat leichte Gebrauchsspuren.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eMontiert ist ein neues Seiko-Lederarmband in Braun.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3 dir=\"ltr\"\u003eDatierung\u003c\/h3\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eDer Gehäuseboden trägt keine Seriennummer – bei dieser Bauform bringt Seiko sie nicht außen an. Die Referenz J15007E ordnet die Uhr der Liner-Baureihe zu, die etwa von \u003cstrong\u003e1961 bis 1964\u003c\/strong\u003e produziert wurde.\u003c\/p\u003e\n\u003ch3 dir=\"ltr\"\u003eTechnische Daten\u003c\/h3\u003e\n\u003cul dir=\"ltr\"\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eMarke \/ Linie:\u003c\/strong\u003e Seiko, Liner\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eReferenz:\u003c\/strong\u003e J15007E\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eWerk:\u003c\/strong\u003e Seiko Kaliber 3140, Handaufzug, 23 Steine, Diashock-Stoßsicherung, Zentralsekunde\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eProduktionszeit:\u003c\/strong\u003e frühe 1960er-Jahre (Baureihe ca. 1961–1964)\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eGehäuse:\u003c\/strong\u003e 14K Golddoublé (Front), Boden Stahl\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eDurchmesser (ohne Krone):\u003c\/strong\u003e 36,1 mm\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eHöhe:\u003c\/strong\u003e 8,7 mm\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eLug-to-Lug:\u003c\/strong\u003e 41,2 mm\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eBandanstoßbreite:\u003c\/strong\u003e 19 mm\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eGewicht (inkl. Band):\u003c\/strong\u003e 30 g\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eBand:\u003c\/strong\u003e neues Seiko-Lederarmband\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eGlas:\u003c\/strong\u003e gewölbtes Acrylglas\u003c\/li\u003e\n\u003cli\u003e\n\u003cstrong\u003eRevision:\u003c\/strong\u003e Frühjahr\/Sommer 2026, Japan – vollständige Zerlegung, Reinigung, Ölung, Regulierung\u003c\/li\u003e\n\u003c\/ul\u003e\n\u003ch3 dir=\"ltr\"\u003eFür wen\u003c\/h3\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eFür alle, die eine wirklich flache Uhr suchen. Wer einmal 8,7 mm am Handgelenk getragen hat, findet 12 mm anschließend dick.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eFür Freunde reduzierter Gestaltung mit einem Detail zu viel – die beiden goldenen Ringe und der Dreifachindex bei zwölf machen aus einem schlichten Zifferblatt eines mit Eigenart.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eUnd für Sammler japanischer Uhren, die eine der kurzlebigsten und am wenigsten dokumentierten Seiko-Baureihen der frühen 1960er-Jahre suchen. Die Liner lief vier Jahre, dann war sie verschwunden.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003eMit 41,2 mm Horn zu Horn und 30 g trägt sie sich auch an schmalen Handgelenken unauffällig.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003e\u003cstrong\u003eGewährleistung (gebraucht)\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eEs handelt sich um einen gebrauchten Artikel. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche (gesetzliche Gewährleistung) beträgt 12 Monate ab Lieferung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp dir=\"ltr\"\u003e\u003cstrong\u003eHinweis\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eDa es sich um eine Vintage-Uhr handelt, kann keine Wasserdichtigkeit zugesichert werden. Um das Uhrwerk zu schützen, sollte die Uhr nicht mit Wasser oder Feuchtigkeit in Berührung kommen.\u003c\/p\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv\u003e\n\u003cdiv\u003e\n\u003cdiv\u003e\n\u003cdiv\u003e\n\u003cdiv\u003e\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/div\u003e","brand":"Vintage \u0026 JDM (Japan Domestic Market)","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54777513378130,"sku":"A487","price":499.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0911\/3908\/0530\/files\/44F59A22-5292-4661-9E20-61E055DD1547.jpg?v=1789856321","url":"https:\/\/japanese-microbrands.com\/products\/seiko-liner-diashock-23-jewels-ref-j15007e-kaliber-3140-handaufzug-golddouble-fruhe-1960er-jahre-frisch-revidiert","provider":"Japanese Microbrands - Mario Lenke","version":"1.0","type":"link"}