{"product_id":"seikosha-aufzugswelle-winding-stem-fur-morris-type-10-モリス型-fruhe-seiko-armbanduhrwerke-1920er-1940er-einzelstuck-1-stuck-nos","title":"SEIKOSHA – Aufzugswelle (Winding Stem) für „Morris Type\" 10 (モリス型) – frühe Seiko-Armbanduhrwerke 1920er–1940er (1 Stück) – NOS","description":"\u003cp class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" dir=\"ltr\"\u003eAufzugswelle (Winding Stem \/ 巻真) aus unverbautem Altbestand (NOS) für die frühen Seikosha-Armbanduhrwerke der sogenannten „Morris Type\" (モリス型), Größe 10. Angeboten wird ein einzelnes Stück, entnommen aus einer originalen Werkstattpackung („WINDING STEMS – 1 DZ.\", also ein Dutzend), die im Feld „FOR\" handschriftlich mit der Werkfamilie und der Typgröße bezeichnet ist.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" dir=\"ltr\"\u003eHinter der Bezeichnung „Morris Type\" steht eine der interessantesten Episoden der frühen japanischen Uhrmacherei. Korrekt müsste es „Moeris Type\" heißen: Seikosha entwickelte diese Werkfamilie in den 1920er Jahren nach dem konstruktiven Vorbild von Kalibern des Schweizer Herstellers Moeris. Im Japanischen wurde daraus モリス型, was westliche Händler bis heute meist als „Morris Type\" wiedergeben. Ob es sich um eine Kopie im engeren Sinne oder um eine an das Schweizer Vorbild angelehnte Eigenentwicklung handelt, lässt sich mangels belastbarer Werksunterlagen nicht abschließend klären.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" dir=\"ltr\"\u003eDie Ziffern 8, 9 und 10 bezeichnen dabei im Wesentlichen die Werkgröße, nicht eine Modellgeneration oder Qualitätsstufe: Die Type 9 erschien wohl ab 1924 mit rund 21 mm, die Type 10 ab etwa 1926 mit etwas größerem Durchmesser, die Type 8 ab etwa 1927 – ein dokumentiertes Exemplar misst 19,5 mm. Üblich sind Handaufzug, kleine Sekunde bei 6 Uhr und Ausführungen mit 7, 10 oder 15 Steinen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" dir=\"ltr\"\u003eDiese Werke wurden über einen langen Zeitraum in sehr unterschiedlichen Gehäusen und mit einer Vielzahl von Zifferblättern angeboten; eine einheitliche „Morris-Serie\" mit geschlossenem Modellkatalog existiert daher nicht. Typisch sind kleine Gehäuse von etwa 24 bis 30 mm, Drahtanstöße, Emaille- oder Metallzifferblätter, gebläute Zeiger und teilweise zweifarbige Sektorzifferblätter. Auf Zifferblatt und Werk finden sich Bezeichnungen wie SEIKO, SEIKOSHA oder SEIKOSHA PRECISION, daneben Handelsnamen wie Nation – Händler und Uhrmacher kombinierten seinerzeit durchaus Komponenten unterschiedlicher Herkunft.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" dir=\"ltr\"\u003eHistorisch sind diese Uhren von erheblicher Bedeutung: 1924 erschien die erste Uhr mit dem Markennamen SEIKO. Die Moeris-basierten Werke bildeten anschließend einen wesentlichen Teil der frühen industriellen Armbanduhrproduktion Seikos und markieren gewissermaßen das Bindeglied zwischen der Laurel von 1913 und den eigenständig entwickelten Nachkriegskalibern.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" dir=\"ltr\"\u003eDie Aufzugswelle überträgt die Kraft von der Krone auf das Aufzugsrad und steuert über die Stellhebelrastung den Wechsel zwischen Aufzugs- und Zeigerstellposition. Sie zählt zu den am stärksten beanspruchten Bauteilen einer mechanischen Uhr; ein abgerissener Gewindeansatz oder ein ausgeschlagener Vierkant legt ein sonst intaktes Werk still. Bei Uhren dieses Alters ist Ersatz praktisch nur noch über Altbestände oder Spenderwerke zu beschaffen – originale NOS-Wellen für die frühen Seikosha-Werke sind entsprechend selten.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" dir=\"ltr\"\u003eDas Teil ist unbenutzt. Lagerbedingt sind allenfalls geringfügige, rein optische Spuren möglich, die die Funktion nicht beeinträchtigen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" dir=\"ltr\"\u003eHinweis zur Zuordnung: Die Angaben zur Werkfamilie und Typgröße stammen von der handschriftlichen Beschriftung der Originalverpackung, nicht von einem Werksaufdruck. Da die Morris-Type-Werke in zahlreichen Varianten gefertigt wurden, bitte vor dem Einbau abgleichen.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" dir=\"ltr\"\u003eHersteller: Seikosha (K. Hattori \u0026amp; Co., Japan).\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" dir=\"ltr\"\u003e\u003cstrong\u003eGewährleistung (gebraucht)\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eEs handelt sich um ein über Jahrzehnte gelagertes Originalteil (NOS). Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche (gesetzliche Gewährleistung) beträgt 12 Monate ab Lieferung.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"font-claude-response-body break-words whitespace-normal\" dir=\"ltr\"\u003e\u003cstrong\u003eHinweis\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003eVor dem Einbau bitte die Wellenmaße und die Passung mit der benötigten Aufzugswelle abgleichen; die Montage sollte fachgerecht erfolgen.\u003c\/p\u003e","brand":"Vintage \u0026 JDM (Japan Domestic Market)","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54269840621906,"sku":null,"price":29.9,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0911\/3908\/0530\/files\/CBDDBB2D-C249-4775-9C5E-EAB333007F92.jpg?v=1786793593","url":"https:\/\/japanese-microbrands.com\/products\/seikosha-aufzugswelle-winding-stem-fur-morris-type-10-%e3%83%a2%e3%83%aa%e3%82%b9%e5%9e%8b-fruhe-seiko-armbanduhrwerke-1920er-1940er-einzelstuck-1-stuck-nos","provider":"Japanese Microbrands - Mario Lenke","version":"1.0","type":"link"}